Pressespiegel

Über unsere Veranstaltungen, Neuigkeiten und auch Errungenschaften wird regelmäßig berichtet. Hier haben wir einige ausgewählte und interessante Artikel aus der regionalen und überregionalen Presse zusammengestellt.

30.05.2103: Sommersaison auf der Westerburg
11.09.2012: Bürgerwehr fühlt sich auf Westerburg zu Hause

Schöppenstedter Bürgerwehr fühlt sich auf Wasserschloss Westerburg zuhause

Verein häufig Gast im Wasserschloss / Mitglieder stellen Zeit des Dreißigjährigen Krieges nach
Von Sandra Reulecke


Westerburg 0 An jedem Wochenende in den Sommermonaten fahren sie quer durch Deutschland, schlagen ihre Zelte auf, feuern Schüsse ab, halten Gericht. Die Mitglieder der Historischen Schöppenstedter Bürgerwehr haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben im Dreißigjährigen Krieg nach zustellen und über die Zeit zu informieren. „Man muss schon etwas verrückt sein, um so viele Jahre bei so etwas mitzumachen“, räumt Reinhard Kretschmer augenzwinkernd eın.


„Man muss schon etwas verrückt sein, um bei so etwas mitzumachen.“ Reinhard Kretschmer (60). Historische Schöppenstedter Bürgerwehr '


Der 60-Jährige und einige weitere Bürgerwehrleute schlugen am Sonntag ihr Lager auf der Westerburg auf und stellten sich den interessierten Fragen der Besucher. „Wir haben kein eigenes Vereinshaus. Aber wir sind regelmäßig auf der Burg zu Gast und pflegen ein freundschaftliches Verhältnis zur Inhaberfamilie Lerche“, berichtet der Schatz meister Reinhard Kretschmer. „Die Westerburg ist zu unserer Hausburg geworden“, ergänzt Wiltrud Kalb.

Entstanden ist der Verein aus einer Bierlaune heraus vor mehr als 20 Jahren. „Im Ort gab es einen Till-Eulenspiegel Darsteller“, berichtet Kretschmer. „Und da es diesem mit der Zeit allein zu langweilig wurde, sprach er sechs Tennisspieler an, ob diese nicht seine Begleitung werden wollen.“ Das taten die Männer dann auch. Sie informierten sich zu geschichtlichen Hintergründen und stießen auf erste Erwähnungen einer Bürgerwehr imOrt aus dem Jahr 1667. 1991 gründete sich der Verein, 1993 wurde er mit mehr als 20 Mitgliedern offiziell eingetragen. „Wir sind keine Karnevalstruppe“, betont Kretschmer. „Wir sind an Geschichte interessiert, wollen sie anderen vermitteln.“

Wiltrud Kalb, Reinhard Kretschmer. Uwe Kalb, Siegfried Schulze und Horst Sander (von links) führen auf der Westerburg das Beladen einer Kanone vor. Sander baute die Waffe selbst. Foto: Sandra Reulecke


„Die Westerburg ist zu unserer Hausburg geworden.“ Wiltrud Kalb (64), Historische Schöppenstedter Bürgerwehr 
Die Bürgerwehr zählt rund 100 Mitglieder. „Über jüngere Interessierte würden wir uns freuen. Mittlerweile haben wir ein Durchschnittsalter von 60 Jahren erreicht“, so Horst Sander, mit 70 Jahren ältester Aktiver der Bürgerwehr. Ihre Kostüme und Wafen stellten die Schöppenstedter größtenteils selbst her. Als gelernter Kfz-Mechaniker baute Sander zum Beispiel eine funktionstüchtige Kanone. Regelmäßig fahren die Vereinsmitglieder zu historischen Treffen und tauschen sich mit Gleichgesinnten aus.


07.09.2012: Die Hunnen sind im Wasserschloss los

Die Hunnen sind im Wasserschloss los

Historische Figuren mischen sich unter die Gäste der Westerburg / Führungen angeboten
Von Sandra Reulecke


Westerburg. Was haben Hunnen mit der Westerburg gemein? - „Geschichtlich passen wir nicht wirklich zusammen“, räumt Michael Schneider ein. Als „Attila“ verkleidet, reist er mit weiteren Mitgliedern seiner Interessengemeinschaft zu historischen Treffen in der Republik. „Den Anstoß zum Besuch der Westerburg gab Besitzer Hartmut Lerche vor einigen Jahren“, verrät Schneider. „Wir besuchten ein Ritteressen auf der Burg und verkleideten uns dazu als Hunnen. Herr Lerche fand das so toll, dass er uns für mehrere Veranstaltungen buchte, und so kam der Stein ins Rollen.“ Die Interessengemeinschaft setzte sich daraufhin mit der Geschichte des Reitervolks näher auseinander. „Interessant an diesem Volksstamm ist, dass zwar jeder den Namen kennt und dennoch niemand etwas über sie weiß“, sagt Schneider. Mittlerweile reist die Gruppe ein bis zwei Mal im Monat zu historischen Treffen und Veranstaltungen.

Am Sonntag, dem 9. September, mischen sich die neuzeitlichen ,Hunnen“ unter die Besucher des Wasserschlosses. Zum Tag des offenen Denkmals werden um 10, 13, 14.30 und 16 Uhr geführte Besichtigungen durch das Bauwerk angeboten. Die alten Dielen in der gräflichen Amtsstube und den Fluren, die Deckenbalken im Fürstensaal, die Musikerempore und die Täfelung, die die Geschichte des Schlosses widerspiegeln, werden zu sehen sein. Zeichen alter Handwerkskunst sind außerdem das in Fachwerkbauweise errichtete Torhaus und der Taubenturm im Innenhof.

-Die „Harzer Hunnen" sind am kommenden Sonntag auf der Westerburg anzutreffen._ Foto: Andreas Bürkner


 „Das diesjährige Thema Holz passt wie ausgesucht zur bald 1000-jährigen Westerburg“, berichtet Hartmut Lerche. „Wir fühlen uns regelrecht verpflichtet, an solchen Tagen die Burg für Gäste zu öffnen“, ergänzt Silvia Lerche. Das Ehepaar renovierte das Wasserschloss, das an der Straße der Romanik liegt, und baute es zu einem Vier-Sterne-Superior-Hotel mit Restaurants, einem Café, Tagungsräumen sowie Wellness- und Schönheitsbereich aus. Seit der Eröffnung im Juli 2000 richten sie regelmäßig Veranstaltungen auf dem Schloss aus. „Wir wollen Besuchern die Gelegenheit geben, das Bauwerk und dessen Geschichte kennenzulernen“, betont Silvia Lerche.


Eine Attraktion zu ihren Festen ist oft die „Schöppenstedter Bürgerwehr von 1667“. „Wir unterstützen die Burgherren immer gern“,ssagt VereinsVorsitzender Burkhard Hornbostel. Die Vereinsmitglieder werden auch am Sonntag die Besucher der Westerburg über den 30-jährigen Krieg und die Zeit informieren und eine Waffenshow vorführen. „Wir haben kein festes Programm für diesen Tag und richten uns dann nach dem Publikum“, teilt Hornbostel mit.

01.07.2012: Energieeffiziente Spa Oase

Mittelalter trifft Moderne

-Westerburg-Scheune wurde energieeffiziente Spa-Oase-

Da macht Baden bestimmt Spaß, waren sich die Gäste aus Wirtschaft und Politik bei der Eröffnung des Spa-Bereiches auf der Westerburg einig. Sie ließen sich von Mitinhaberin Silvia Lerçhe (rechts) durch das nagelneue Wellness-Areal und die von ihr selbst gestalteten Zimmer führen. ' Foto: kit


Westerburg (kit). Dass Sylvia und Hartmut Lerche die Eröffnung ihres neuen Bereiches „Galerie Spa“ unter Regenschirmen feiern mussten, machte ihnen und ihrenGästen am Mittwoch nicht viel aus. Die Freude über die Wiedererlangung des Vier Sterne Superior Titels, den ihnen Dehoga-Präsident aus Sachsen-Anhalt, Frank Döppelheuer, in Form einer Urkunde und des Schildes überreichte, und vor allem über das Ende des Ausbaus des einstigen Stalles und späterer Veranstaltungsscheune überwog an diesem Tag.
„Endlich“, sagten beide in ihren kurzen Ansprachen, „ist es vorbei. Die Ausbauphase war eine Kräfte zehrende und psychisch an die Grenzen reichende schwierige Zeit.“ Neugierig ließen sich die Gäste mit in die neuen Bereiche führen. Zuerst in die „Galerie Spa“ mit subtropischem Klima.


 Ein 18 x 5 Meter großer Pool, 1,35 Meter tief, mit Massagedüsen und Gegenstromanlage ist immer um die 28 bis 30 Grad warm. Uber eine Wendeltreppe gelangt der Badende zur Ruhezone mit Dämmerlicht. Für Amüsement unter den Besuchern sorgten die Erlebnisduschen mit Vogelgezwitscher, wechselndem Licht und Kräuterdüften. 13 neue Themen-Zimmer hat die Westerburg jetzt auch, die Themen heißen zum Beispiel „Di Medici“ oder „Provence“, von Sylvia Lerche eigenhändig stilvoll und geschmackvoll farblich aufeinander abgestimmt gestaltet. Die mittelalterlichen Schießscharten wurden mit Blumenschmuck und Deko zu ganz friedlichen Nischen.


Somit verfügt das Hotel jetzt insgesamt über 57 Zimmer.  Das Besondere an derletzten Bauphase ist das Energiekonzept. „Angesichts der explodierenden Energiepreise“, so Hartmut Lerche, „haben wir unserem Sohn Thobias, der Netzwerkmanager in Rostock ist, damit betreut, ein effizienteres Energiekonzept für uns zu finden. Dabei heraus gekommen ist jetzt ein Mix aus Photovoltaik, einem eigenen Block-Heizkraftwerk unter dem Dach des Westkastells und Versorgung mit Erdwärme. Dafür wurden dreizehn Bohrungen im Burginnenhof vorgenommen, die insgesamt eine Länge von 1650 Metern hatten.“ Der Ausbau, der um die 2,5 Millionen Euro gekostet hat, wurde mit Mitteln des Landes, des Bundes und der EU gefördert, so Hartmut Lerche, und 90 Prozent der Baufirmen kamen dabei aus Sachsen-Anhalt.

29.05.2012: Ministerpräsident von Kleinod begeistert

Haseloff ist vom Huy begeistert

Badersleben (tj) 
Einen Überraschungsgast konnte das Badersleber Mühlenfest am Pfingstsonntag begrüßen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) kam spontan und ganz privat mit seiner Frau zu Besuch. Der bekennende Harz- Fan verbrachte die Feiertage im Hotel Wasserschloss Westerburg und nutzte die Freizeit für eine spontane Fahrradtour die seine Frau und ihn nach Badersleben führte.

„Zuvor Waren wir beim Gottesdienst und dann haben Wir im Hotel den Tipp bekommen, zum Mühlenfest nach Badersleben zu fahren“, sagte Haseloff im Gespräch mit der Volksstimme. ” Von der Stimmung in .dem kleinen Huy-Ort zeigte sich der Ministerpräsident „sehr begeistert“. „Das war ein ganz tolles Volksfest mit einer sehr freundlichen Atmosphäre“, so Haseloff. Es hätte ihm sehr viel Freude bereitet, ganz spontan mit den Menschen zu feiern.

Gegenüber der Volksstimme betonte der Ministerpräsident, dass 'er künftig auf jeden Fall auch überregional sowohl für das „einzigartige“ Wasserschloss - „Wir Waren von diesem Kleinod hellauf begeistert.“ -" als auch für die Badersleber Mühlen Werbung machen werde.

26.04.2012: Hotelnachwuchs vom Wasserschloss gewinnt Pokal

Hotelnachwuchs vom Wasserschloss gewinnt Pokal -

Marieke Schmitt siegt zum zweiten Mal im Dehoga-Jugendregionalausscheid / Neue Herausforderungen stehen an
Von Gerald Eggert

Erneut konnte eine Auszubildende aus dem Hotel Wasserschloss Westerburg bei einer regionalen Meisterschaft der Dehoga punkten. Marieke Schmitt wurde Beste ihrer Berufsgruppe und blickt nun in eine Zukunft mit neuen Plänen und Herausforderungen.
Dedeleben/Westerburg

„Das Hotel Wasserschloss Westerburg, Marieke Schmitt. Guten Tag.“ Die Stimme, die sich am Telefon meldet, versprüht sofort Sympathie. Sie gehört einer aus Wolfenbüttel stammenden jungen Frau, die vor gut zweieinhalb Jahren in dem Vier-Sterne-Hotel eine Ausbildung zur Hotelfachfrau begann und diese im Juli abschließen wird. Kürzlich hat die 22-jährige erneut unter Beweis gestellt, was in ihr steckt. Zum zweiten Mal trat sie bei der regionalen Jugendmeisterschaft des Kreisverbandes Harz des Deutschen Hotel- und Gaststätenverbandes (Dehoga) in gastgewerblichen Berufen an und schnitt wieder als Beste ihrer Be rufsgruppe ab. Damit erwarb sie eine Fahrkarte zur Landesmeisterschaft, die in einigen Wochen in Magdeburg stattfindet.
Dieser erneuten Herausforderung sieht sie relativ gelassen entgegen. Denn erstens sei noch etwas Zeit bis zu dem Termin und zweitens vertraue sie dabei auf ihr Wissen und Können. Allerdings trägt sich die junge Frau ernsthaft mit dem Gedanken, ab Herbst ein Studium aufzunehmen. Deshalb ist nicht sicher, ob sie sich wirklich ein zweites Mal der Herausforderung des Landesausscheides stellen wird. Schließlich würde der für die besten Teilnehmer direkt in den Bundesausscheid münden.
„Während der Reisen mit meinen Eltern habe ich viele Hotels kennengelernt und wurde neugierig darauf, was in diesen Häusern passiert", blickt die 22-Jährige zurück. „Als ich mir dann während des Abiturs mit Kellnern etwas Geld dazu verdient habe, kam ich der Gastronomie näher. Ich hatte Spaß daran, wollte aber gern mehr als die Arbeit im Restaurant kennenlernen.“ So sei schließlich ihr Berufswunsch gereift.
„Während der Reisen mit meinen Eltern habe ich viele Hotels kennengelernt und wurde neugierig darauf, was in diesen Häusern passiert."
Als ihr Vater dann von einer Tagung im Wasserschloss Westerburg zurückkehrte und voller Begeisterung von dem Hotel berichtete, machte sich Marieke Schmitt alsbald auf, um das Haus selbst kennenzulernen. „Ich habe mir alles genau angeschaut. Das wunderschöne Schloss mit der herrlichen Parkanlage hat mich sofort gefangen genommen. Die ganze Atmosphäre gefiel mir auf Anhieb.“ Entsprechend groß sei die Freude gewesen, als ihrer Bewerbung ein positiver Bescheid folgte.
Silvia und Hartmut Lerche sind stolz auf den erneuten Sieg ihrer Auszubildenden Marieke Schmitt bei der Dehoga-Regionalmeisterschaft. Nun will sich die junge Frau neuen Herausforderungen stellen. Foto: Eggert
Die Abiturientin hätte auf ein Ausbildungsjahr verzichten können. Da sie aber gern alles „von der Pike auf“ lernen wollte, entschied sie sich für die vollen drei Jahre. „Das Haus bietet optimale Bedingungen. Sowohl in Theorie als auch Praxis habe ich sehr viel gelernt.“ Das habe aber nicht allein daran gelegen, dass sie das so wollte, sondern „weil es hier ein tolles Team gibt, in dem ich mich wohl fühle“. 
Hotel, Restaurant, Tagung, Café oder Veranstaltungsbetreuung - ganz egal, in welchem Bereich sie eingesetzt werde, sei sie überall mit Spaß bei der Arbeit. „Man lernt dazu, wird gefordert, bekommt Verantwortung übertragen und hat stets Gewissheit, dass man nicht allein dasteht.“
Diese kollegiale, ja fast familiäre Atmosphäre wirke sogar über die Arbeitszeit hinaus. Vieles werde gemeinsam unternommen. „Ich habe hier gute Freunde gefunden.“ Folglich gibt es viele Gründe, die es ihr nicht leicht machen, sich zur J ahresmitte von allen zu verabschieden. „Im Juli beginne ich ein Studium im Bereich Tourismus. Dieser Schritt war bereits zum Ausbildungsbeginn geplant“, berichtet Marieke Schmitt. Sie sei aber sehr froh, zwischen Abitur und Studium diesen Ausbildungs Zwischenschritt gewählt zu haben, denn hier sei sie aufgeschlossener, selbstbewusster und ein ganzes Stück reifer geworden.All das gebe ihr die Gewissheit, Studenten, die direkt von der Schulbank kommen, etwas We sentliches voraus zu haben: „Die Ausbildungszeit und die damit verbundenen Praxiserfahrungen werden mir helfen, beruflich weiter zu kommen und mein Leben zu meistern.“
Seit Familie Lerche das Wasserschloss Westerburg führt, wurden hier bereits über 60 junge Leute in verschiedenen Berufen ausgebildet. „Wir wollen eigenen Berufsnachwuchs heranbilden“, unterstreicht Silvia Lerche. Nach der Ausbildung bestünden gute Chancen, im Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden und Karriere zu machen. Wer im Anschluss studieren möchte, werde studienbegleitend gefördert. 
„Man lernt dazu, wird gefordert, bekommt Verantwortung übertragen und hat stets Gewissheit, dass man nicht allein dasteht.“
So wie Marieke Schmitt, die alle Ausbildungsabschnitte als Hotelfachfrau mit sehr guten Ergebnissen absolviert hat und derzeit bis zum Ende ihrer Ausbildung an der Hotelrezeption als Schichtleiterin eigenverantwortlich tätig ist. „Sie gibt ihre Erfahrungen und Kenntnisse weiter, ist sehr team- und erfolgsorientiert“, bescheinigt ihr die Chefin. „Unsere Gäste und wir als Geschäftsführung schätzen Frau Marieke Schmitt als sehr kompetente und freundliche Auszubildende.“
Übrigens: Mit ihrem erneuten Sieg bei der regionalen Meisterschaft reiht sich die angehende Hotelfachfrau ein in eine Reihe von Harzer Regionalmeistern und Landesmeistern der Dehoga in Sachsen-Anhalt, die ihre Wurzeln im Hotel Wasserschloss Westerburg haben.

13.03.2012: Landrat gratuliert Familie Lerche

Datum: 14.03.2012

Regionale Jugendmeisterschaft DEHOGA Kreisverband Harz 2012

Sehr geehrte Frau Lerche, sehr geehrter Herr Lerche,

bei der Regionalmeisterschaft der DEHOGA Kreisverband Harz im Februar 2012 konnte Frau Marieke Schmitt, Auszubildende im Beruf der Hotelfachfrau, einen hervorragenden ersten Platz erringen. Gleichzeitig wurde damit die Berechtigung zur Teilnahme an der Landesmeisterschaft in Sachsen-Anhalt erreicht.

Sie haben einen wesentlichen Anteil an den sehr guten Platzierungen mit ihrem Engagement bei der Ausbildung des Berufsnachwuchses. Dafür spreche ich Ihnen meinen persönlichen Dank aus. lch bitte Sie, meinen Glückwunsch zu dem sehr guten Ergebnis Frau Schmitt zu übermitteln.

Für die anstehenden Wettbewerbe und eine weiterhin gute Entwicklung des Romanik Hotels Wasserschloss Westerburg wünsche ich Ihnen und den Lehrlingen weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen Dr. Ermrich, Landrat Landkreis Harz

 

03.11.2011: Wohlfühl-Oase in betagter Scheune

Wohlfühl-Oase in betagter Scheune: Um- und Erweiterungsarbeiten im Wasserschloss Westerburg

Wohlfühl-Oase in betagter Scheune: Um- und Erweiterungsarbeiten im Wasserschloss Westerburg
Von Ulrich Baxmann und Dennis Lotzmann

Mit einem ebenso klaren wie selbstbewussten Ziel gehen Silvia und Hartmut Lerche an den Start: Die Inhaber und Betreiber des Hotels „Wasserschloss Westerburg“ wollen in der Harzregion Marktführer im so genannten „Spa-Bereich“ werden. Gegenwärtig verwandeln sie die alte Burgscheune des Wasserschlosses mit rund zwei Millionen Euro Investitionsumfang in 13 neue Zimmer und einen großen Wellness-Bereich.

Gemeinde Huy/Dedeleben/Westerburg. 
Geht es um Ziele und Selbstbewusstsein, kann man mit Blick auf Hartmut Lerche getrost zu zwei schwergewichtigen Attributen greifen: klar und gesund. Der Hotelier, der mit seiner Frau Silvia im Dedeleber Ortsteil Westerburg das Wasserschloss betreibt, startet mit dem glasklaren Ziel, in punkto Wellness zum Marktführer in der Harzregion aufzusteigen. Ein Ziel, zu dem Hartmut Lerche steht und das er mit jenem, ihm persönlich so eigenen und gesunden Selbstbewusstsein verkündet.

Spa-Bereich - gemeint ist damit ein Schwimmbecken mit allem Komfort innerhalb des Hotelgebäudes einschließlich Nebenanlagen wie Sauna und Ruhezonen. Zwar verfüge das Hotel Wasserschloss bereits über einen solchen Spa-Bereich - dieser solle nun aber noch einmal erweitert und unter anderem mit einem zweiten Schwimmbecken versehen werden. Genügend „Ausbaureserve“ sei in der mittelalterlichen Burganlage noch reichlich vorhanden, erklärt Lerche. In diesem ganz konkreten Fall in der früheren Burgscheune mit ihren meterdícken Mauern. Dort wirbeln im Moment die Handwerker verschiedener Gewerke, um pünktlich zum Termin der Fertigstellung des Wohlfühl-Tempels auch 13 weitere Zimmer einzurichten, erklärt der Hotelier. Dazu wurde der Dachstuhl der Burgscheune, er stammt aus dem Jahr 1597, restauriert und mit Gauben versehen. „Hölzer, die noch brauchbar waren, haben wir wieder eingebaut“, erklärt Lerche, „zum Teil bleiben sie nach der Fertigstellung in den Zimmern sichtbar.“  „,

„Für die Geothermie wird die Erde rund 1650 Meter tief angebohrt.“

Das alles geschehe natürlich unter den strengen Augen der Denkmalpflege. Die Bauhistoriker hätten sich über einen besonderen „Leckerbissen“ freuen dürfen, schmunzelt Lerche: Auf einem der Balken sei noch eine Rötelzeichnung sichtbar gewesen, mit der die Zimmerleute Ende des 16. Jahrhunderts ihre Dachstuhlkonstruktion skizziert hatten. Eine historisch genaue Rekonstruktion sei bei solch eine Projekt oberste Pflicht, bestätigt der Hotelier. „Genau 6512 Dachziegel des Typs ,Linkskremper' haben wir extra neu bestellt“, berichtet Lerche. Für diesen Ziegeltyp, der im Vorharz einst traditionell oft benutzt worden sei, gebe es heute nur noch einen Lieferanten. Folglich sei eine solche denkmalgerechte Sanierung entsprechend kostenintensiv, weiß Lerche aus eigener Erfahrung. Allerdings sei das Vorhaben mit Fördermitteln aus dem Programm „EFRE“ (Europäischer Fonds zur Unterstützung der regionalen Entwicklung) der Europäischen Union unterstützt worden.

Besonderes Augenmerk habe man auch auf die energetische Sanierung des betagten Gemäuers gelegt, berichtet Lerche weiter. „Geothermie“, so heißt das Zauberwort. Dabei werde die Erde angebohrt „und zwar 1650 Meter tief“, weiß Hartmut Lerche. Sogenannte Wärmepumpen halfen dabei, die Erdwärme für Heizzwecke nutzbar zu machen. 

„Wir haben einenhohen Bedarf sowohl an Wärme als auch an Strom.“

Zum Energiekonzept für den Hotelbetrieb gehören nach seinen Worten unter anderem auch eine hochwirksame Dämmung und die Rückgewinnung von Wärme aus dem Abwasser. Zudem denkt der Hotelier im Zuge der Erweiterung des Hotels auch darüber nach, ein zweites Blockheizkraftwerk nach dem Prinzip der Kraft- Wärme-Kopplung einzubauen. „Für ein Hotel lohnt sich das ganz besonders“, erläutert er, „denn wir haben einen gleichermaßen hohen Bedarf sowohl an Wärme als auch an elektrischem Strom“.

Im Mai dieses Jahres sollen die umfangreichen Umbauten an der ringförmigen Burganlage abgeschlossen sein und die ersten Gäste die neu eingerichteten Zimmer beziehen. Bis dahin soll auch die Galerie über dem neuen Schwimmbecken fertiggestellt sein. Übrigens: „Den alten - bisherigen – Spa Bereich modernisieren wir auch“, ergänzt Lerche.